Home Instead – Michael Hagedorn – Perspektivwechsel Demenz

Home Instead mit Michael Hagedorn - Perspektivwechsel Demenz
Michael Hagedorn

Fotograf, Filmemacher, Demenz-Aktivist und Initiator von „Konfetti im Kopf“

Michael Hagedorn beschäftigt sich seit 2005 intensiv mit Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Er ist kein Mediziner, sondern hat sich durch seine langjährige praktische Arbeit, zahlreiche Begegnungen und Projekte einen Namen gemacht.

Warum hat Michael Hagedorn etwas zum Thema Demenz zu sagen?

Seine besondere Kompetenz liegt darin, Demenz aus der Perspektive der betroffenen Menschen zu betrachten – nicht ausschließlich aus medizinischer Sicht.

1. Er hat über 20 Jahre Erfahrung mit Menschen mit Demenz

Seit 2005 fotografiert und begleitet er Menschen mit Demenz, teilweise über viele Jahre hinweg.

Seine Arbeiten zeigen, dass auch bei fortschreitender Demenz Gefühle, Persönlichkeit, Lebensfreude und das Bedürfnis nach menschlicher Nähe erhalten bleiben können.

Seine Fotografien wurden national und international ausgestellt und ausgezeichnet.

2. Er gründete die Initiative „Konfetti im Kopf“

2007 entstand die Idee zu Konfetti im Kopf.

Das Ziel: Weg von einem ausschließlich defizitorientierten Blick auf Demenz, hin zu den Fähigkeiten, Emotionen und Möglichkeiten der Menschen.

Mit Ausstellungen, Veranstaltungen und öffentlichen Aktionen setzte sich die Initiative für einen respektvolleren Umgang mit Menschen mit Demenz ein.

3. Er bringt Wissenschaft, Praxis und Betroffene zusammen

Hagedorn organisiert und moderiert die Online-Symposien „Demenz ist anders“.

Dort kommen Mediziner, Wissenschaftler, Fachkräfte, Angehörige und Menschen mit Demenz selbst zu Wort.

Für den 19. bis 29. November 2026 ist das fünfte Symposium mit 33 Interviews angekündigt.

 

Seine Stärke ist der Perspektivwechsel.

Er zeigt, was Menschen mit Demenz weiterhin können, fühlen und erleben, statt sie ausschließlich über ihre Einschränkungen zu definieren.

Was bedeutet das für Home Instead?

Michael Hagedorn ist eine interessante Stimme, wenn es um Haltung, Lebensqualität und den würdevollen Umgang mit Menschen mit Demenz geht.

 

Es gibt deutliche Berührungspunkte zwischen seiner Haltung und unserer Betreuungsphilosophie.

Gerade unsere festen Bezugspersonen, die individuelle Begleitung und die Zeit, die Mitarbeitende mit Menschen verbringen, passen zu seinem Ansatz.

 

Drei Gedanken sind dabei besonders interessant:

  • Beziehung vor Beschäftigung: Nicht allein die Aktivität zählt, sondern die menschliche Begegnung.

  • Fähigkeiten statt Defizite: Was kann und möchte ein Mensch weiterhin selbst tun?

  • Vertrautheit statt ständig wechselnder Personen: Persönliche Beziehungen können Sicherheit und Orientierung fördern.

     

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