Prävention kann nicht nur Lebensqualität verbessern, sondern auch Milliarden Euro im Pflege-System einsparen – so eine Analyse mit konkreten Modellrechnungen.
Prävention als wirkungsvoller Kostenhebel
Im Beitrag „Mit Prävention ließen sich Milliarden in der Pflege sparen“ auf Care vor9 zeigt Thomas Eisenreich, dass gezielte Präventionsprogramme das Potenzial haben, Pflegekosten deutlich zu senken. Eisenreich verweist auf Modellrechnungen, wonach bereits bei 30 % Teilnahme von Menschen mit Pflegegrad 2 Einsparungen von über einer Milliarde Euro pro Jahr möglich wären.
Ergebnisse aus Modellprojekten
Am Standort Halle-Saale wurden digitale Präventionsprogramme eingesetzt, bei denen Pflegebedürftigkeit, Mobilität und Selbstständigkeit systematisch trainiert wurden. In der Evaluation verbesserte oder stabilisierte ein Großteil der Teilnehmenden ihre Selbstständigkeit, und der Hilfebedarf sank im Schnitt deutlich.
Prävention als Zukunftsstrategie
Die Ergebnisse stützen die These: Präventive Angebote können Pflegebedarfe hinauszögern oder reduzieren, Ressourcen im System freisetzen und gleichzeitig die Lebensqualität der Betroffenen steigern. Für die Pflegeversicherung könnten solche Programme ein wirtschaftlich relevanter Hebel zur Reduzierung von Ausgaben werden, ohne an Leistungen zu sparen.
Originalbeitrag
Den vollständigen Artikel „Mit Prävention ließen sich Milliarden in der Pflege sparen“ finden Sie auf Care vor9:
https://www.carevor9.de/care-inside/mit-praevention-liessen-sich-milliarden-in-der-pflege-sparen