Herzensmomente: 5 Dinge, die im Alltag wirklich einen Unterschied machen

Echte Menschen. Echte Momente. Home Instead

Was bleibt am Ende eines Tages in Erinnerung?

Nicht immer sind es besondere Unternehmungen oder große Ereignisse. Häufig ist es vielmehr das Gefühl, ernst genommen, verstanden und als Mensch wahrgenommen worden zu sein.

Gerade im Umgang mit älteren Menschen können wir mit unserer Art der Begegnung viel bewirken.
Dabei geht es weniger darum, möglichst viel zu unternehmen, sondern darum, wie wir die gemeinsame Zeit gestalten.

Wir haben fünf kleine Impulse gesammelt, die dabei helfen können.

1. Wirklich zuhören, statt nur nachzufragen
„Wie geht es dir?“ ist schnell gefragt. Viel wichtiger ist, was danach passiert. Zuhören bedeutet, dem Gegenüber Zeit zum Antworten zu geben, nachzufragen und Interesse an dem zu zeigen, was erzählt wird.

Auch wenn eine Geschichte vielleicht schon bekannt ist. Denn hinter einer Erzählung steckt häufig viel mehr als nur eine Erinnerung. Unser Tipp: Das Handy einmal bewusst zur Seite legen und dem Gespräch die volle Aufmerksamkeit schenken.

2. Entscheidungen nicht einfach abnehmen
Mit zunehmendem Alter wird im Alltag manchmal vieles für einen Menschen entschieden: Wann ein Termin stattfindet, was erledigt werden muss oder wie der Tagesablauf aussieht.

Dabei können gerade kleine Entscheidungen ein wichtiges Gefühl von Selbstbestimmung erhalten. Unser Tipp: Lieber fragen als bestimmen. Schon „Was möchtest du?“ oder „Wie möchtest du es machen?“ kann einen Unterschied machen.

3. Die eigene Lebensgeschichte ernst nehmen
Jeder Mensch bringt Jahrzehnte voller Erfahrungen, Gewohnheiten und Erinnerungen mit. Welche Musik wurde früher gehört? Welcher Beruf hat das Leben geprägt? Welche Traditionen waren wichtig? Worauf ist jemand besonders stolz? Wer diese Dinge kennt, versteht häufig auch den Menschen dahinter besser.

Unser Tipp: Fragen stellen, die zum Erzählen einladen und vielleicht entdeckt man dabei eine Geschichte, die man noch nie gehört hat.

4. Nicht alles muss schnell gehen
Unser Alltag ist häufig von Zeitdruck geprägt. Noch schnell einkaufen, den nächsten Termin schaffen, nebenbei eine Nachricht beantworten. Für echte Begegnungen braucht es manchmal genau das Gegenteil: Ruhe.

Unser Tipp: Nicht jede Pause muss gefüllt werden. Zeit geben, warten können und sich auf das Tempo des anderen einlassen.

5. Auf das achten, was noch möglich ist
Im Alter verändern sich Fähigkeiten. Umso wichtiger ist es, den Blick nicht ausschließlich darauf zu richten, wobei Unterstützung benötigt wird. Was macht jemand gerne selbst? Wo möchte die Person mitentscheiden? Welche Fähigkeiten und Interessen sind weiterhin da?

Unser Tipp: Unterstützung dort anbieten, wo sie gebraucht wird und gleichzeitig so viel Eigenständigkeit wie möglich erhalten.

Herzensmomente beginnen mit echter Aufmerksamkeit
Bei Home Instead steht der Mensch mit seiner Persönlichkeit, seiner Lebensgeschichte und seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Die Betreuungskräfte unterstützen Seniorinnen und Senioren im Alltag und nehmen sich Zeit für persönliche Betreuung und Begleitung. Dabei geht es nicht darum, alles abzunehmen, sondern dort zu unterstützen, wo Hilfe gewünscht und benötigt wird.

Denn ein Herzensmoment entsteht nicht unbedingt dadurch, was wir gemeinsam tun. Oft entsteht er dadurch, wie wir einem Menschen begegnen.

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