Wie die „Unglückszahl 13“ zum Glücksbringer wurde

Hausnummer 13 Erfahrungsschaetze

Angefangen hatte alles im Erzgebirge: „Hier wohnten wir in einem kleinen Haus. Wir waren sechs Personen und es war sehr eng.“ So hat es Frau Enger jedenfalls ihrer Betreuungskraft Margit Ritscher erzählt.

Eng, aber gemütlich, das war wahrscheinlich das prägende Element für Frau Enger, denn als sie eine eigene kleine Familie gründete und mit ihrem Mann und ihrem kleinen Kind in einer großen Villa in Dresden einquartiert wurde, war sie ganz unglücklich: „Riesengroße Räume, ich war erschüttert. Zuhause war alles klein und niedlich. Ich fühlte mich in der Villa gar nicht wohl. Zehn Jahre mussten wir so aushalten.“

Dann endlich sollte das Glück aber dafür sorgen, dass die Familie endlich ihr angemessenes Zuhause finden konnte. Und die vermeintliche „Unglückszahl 13“ brachte das große Glück: „Mein Mann wurde Gott sei Dank wieder versetzt. Wir zogen nach Pirna. In ein Haus mit der Nummer 13. Dort lebe ich seit 60 Jahren und bis heute glücklich und zufrieden. Die Nummer 13 hat mir für immer Glück gebracht.“