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Was machen eigentlich Betreuungsdienste?

Seit 2014 gibt es den Betreuungsdienst Home Instead in Hannover, wir haben beim Geschäftsführer Andreas Hein nachgefragt, was genau ein Betreuungsdienst anbietet.

Home Instead bedeutet so viel wie: Daheim statt Heim – was genau verbirgt sich dahinter?

Hein: Unsere Betreuungskräfte unterstützen Senioren zu Hause, damit diese länger in der gewohnten Umgebung leben können. Damit entlasten wir auch pflegende Angehörige.

Wie genau sieht diese Unterstützung aus?

Hein: Wir „betreuen" stundenweise. Im Gegensatz zu einem klassischen ambulanten Pflegedienst bringen wir Zeit für unsere Kunden mit.  Wir gehen mit pflege- und hilfsbedürftigen Senioren einkaufen, begleiten zum Arzt, kochen, unterstützen im Haushalt oder unterhalten uns einfach nur. Bei der körperlichen Grundpflege können wir ebenfalls helfen. Wir arbeiten oft mit ambulanten Pflegediensten zusammen. Gemeinsam können wir pflegebedürftige Menschen optimal betreuen. Außerdem  beraten wir pflegende Angehörige. Dazu bieten wir unter anderem Broschüren an, zum Beispiel zum Thema Ernährung. Diese kann man bei uns im Büro abholen oder auch telefonisch bestellen.

Das hört sich ja sehr zeitaufwändig an – wie ist das bezahlbar?

Hein: Unsere deutschsprachigen Betreuungskräfte arbeiten halt nicht im Minutentakt, sondern sie nehmen sich viel Zeit.

Da Home Instead eine Pflegekassenzulassung hat, können die betreuten Stunden über die Pflegekasse abgerechnet werden. Wir können sogar Kurzzeit und Verhinderungspflege in den eigenen vier Wänden anbieten. Wenn pflegende Angehörige sich eine Auszeit nehmen wollen, dann können wir einspringen. Unsere Einsatzzeiten sind sehr flexibel. Von wenigen Stunden pro Woche bis hin zur 24-Stunden- Betreuung.

Betreuen Sie nur Senioren?

Hein: Die Grundidee von Home Instead war 1994, dass Senioren so lange als möglich daheim bleiben können, wenn sie von geschulten Betreuungskräften unterstützt werden. Auch heute sind der größte Teil unserer Kunden Senioren. Doch wir unterstützen auch Familien, wenn zum Beispiel die Mutter erkrankt ist, oder Menschen mit einer Behinderung. Wir können immer unterstützen, wenn Menschen zu Hause Unterstützung brauchen. Das können wir mit den Krankenkassen abrechnen. Dazu holen wir uns eine Einzelfallgenehmigung.

Welche Ausbildung hat eine Betreuungskraft?

Hein: Unsere Betreuer müssen Spaß an der Arbeit mit Menschen haben. Das fachliche Wissen vermitteln wir. Heidemarie Müller-Reising, die Pflegedienstleiterin, schult mit ihrem Team von examinierten Fachkräften alle unsere Betreuungskräfte regelmäßig. So bieten wir auch Schulungen im Umgang mit dementiell veränderten Menschen an.

Unsere Mitarbeiter kommen alle aus Hannover und Umgebung. Die jüngste ist 18 Jahre, der älteste 67 Jahre alt. Auch von der Ausbildung sind alle sehr unterschiedlich. Wir schauen, dass die Mitarbeiter in der Nähe ihres Wohnortes Senioren betreuen, damit keine langen Fahrzeiten anfallen. Trotzdem ist es von Vorteil, wenn unsere Mitarbeiter einen Führerschein und ein Auto haben. Außerdem sollte natürlich die Chemie zwischen der Betreuungskraft und dem Kunden stimmen.

Welche Arbeitszeiten hat eine Betreuungskraft?

Hein: Auch hier sind wir sehr flexibel, das kann an einigen Tagen in der Woche für zwei Stunden sein, bis hin zu 30 Stunden in der Woche. Das ist ja das Gute bei uns – wir stellen uns auf die Wünsche der Mitarbeiter und Kunden einstellen

Eine Frage zum Schluss: Warum haben Sie sich dazu entschlossen, einen Betreuungs-Dienst zu gründen?

Hein: Ich wollte mit 38 Jahren noch einmal etwas ganz Anderes machen. Und da ich das Thema Pflege und Betreuung aus dem privatem Umfeld sehr gut kenne, und weiß welchen Spagat die pflegenden Angehörigen machen müssen, damit ihre Eltern versorgt sind, lag es nahe, einen Betreuungsdienst zu gründen.


Ohne Flüssigkeit geht es nicht

Senioren-Ratgeber gibt Tipps wie es besser klappt

Hannover. Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, bis hin zu kompletter Verwirrtheit: Die Folgen von Flüssigkeitsmangel sind fatal. Kommt es bei älteren Menschen zu diesen Symptomen, ist das „Kind bereits in den Brunnen gefallen".

„Das Durstempfinden bei älteren Menschen nimmt ab, Krankheiten wie Fieber, Durchfall, Erbrechen, Einnahme von Medikamenten, warme Außentemperaturen oder trockene Heizungsluft können dafür Gründe sein", sagt Nicole Schulze, Mitarbeiterin beim Home Instead-Betreuungsdienst Hannover. Mit ein paar Tricks gelinge es aber, die zu betreuenden Senioren mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Denn besser als den Mangel zu bekämpfen, sei es doch diesem vorzubeugen, betonte sie.

„Gut funktioniert ein Glas mit Wasser, Schorle oder Frucht- oder Kräutertee am Lieblingsplatz. Wenn das dann noch schön bunt ist, wird daraus gerne getrunken", rät Schulze. Wenn es mit den Getränken gar nicht klappt, täglich 1,5 Liter sollten es schon sein, findet man den Dreh über kleine Zwischenmahlzeiten. Favoriten sind Obst und Gemüse, diese sind große Flüssigkeitslieferanten. Äpfel, Birnen oder Orangen, mundgerecht in kleinen Stücken serviert, wer mag da schon gerne nein sagen. Auch eine leckere Suppe oder Eintopf werden selten stehen gelassen.

Pflegende Angehörige, die mehr über das Thema Ernährung im Alter wissen wollen, können sich bei Home Instead Hannover, Scheidestraße 21 a, Tipps holen. Neben einem persönlichen Gespräch bietet der Betrieb für Interessierte den kostenlosen Ratgeber „Kochen für Senioren" an. Das Heft beantwortet viele Fragen und bietet auch Rezepte für eine ausgewogene Ernährung.


10.05.2016 Sommerzeit – Urlaubszeit

Aber wer kümmert sich um meine Mutter? Kurzzeitpflege ist auch zu Hause möglich!

Hannover, Pflegende Angehörige brauchen auch einmal Urlaub, aber wer schaut während dieser Zeit nach Mutter oder Vater? Die meisten Menschen wollen ja zu Hause in ihren eigenen vier Wänden bleiben und das auch, wenn pflegende Angehörige einmal in den wohlverdienten Urlaub gehen. Ein vorübergehender Umzug in ein Pflegeheim kommt für sie dann nicht in Frage. Was viele nicht wissen, neben den reinen Pflegediensten gibt es auch Betreuungsdienste. Diese arbeiten nicht im Minutentakt, sondern man kann bei ihnen Zeit buchen. Mitarbeiter von Betreuungsdiensten sind in vielen Bereichen einsetzbar. Sie gehen mit den pflegebedürftigen Menschen einkaufen, begleiten sie zum Arzt, lesen vor, aber kochen auch oder unterstützen im Haushalt.

Weitere Informationen, auch zur Finanzierung, eine Abrechnung über die Pflegekasse ist möglich, gibt der Geschäftsführer des hiesigen Home Instead Betriebes Christof Einecke unter der Telefonnummer: (0511) 790032-0.


18.04.2016 Neuer Ratgeber: Entlastung pflegender Angehöriger

Hannover. Gut 70 Prozent der Pflegebedürftigen in Deutschland werden zuhause und davon 2/3 von Angehörigen versorgt und betreut. Das entspricht auch dem Grundsatz der Pflegekassen „ambulant kommt vor stationär". Und mit Unterstützung können viele auch lange in der gewohnten Umgebung bleiben. Die meisten Menschen werden von ihrem näheren Umfeld, meist sind es die Töchter oder Schwiegertöchter, unterstützt. Diese Pflege erfordert viel Kraft und Energie. Oft gehen Angehörige an ihre physischen und psychischen Grenzen. In dem neuen kostenlosen Ratgeber von Home Instead „Entlastung für pflegende Angehörige" werden Wege aufgezeigt, wie Pflegende mental und körperlich gesund bleiben, wie man sich „Auszeiten" schafft, und auch welche Leistungen die Pflegeversicherung anbietet.


08.04.2016 Wichtige Information für Pflegende Angehörige

Verschenken Sie kein Geld
Pflegekasse unterstützt mit Betreuungsgeld

Hannover. Viele Pflegebedürftige und deren Angehörige wissen nicht, dass sie jedes Jahr Geld verschenken. Seit dem 1. Januar 2015 steht pflegebedürftigen Menschen (ab Pflegestufe I) zum Pflegegeld auch ein monatliches Betreuungsgeld von bis zu 104 Euro zu. Dieses kann für Tages- oder Nachtpflege, Haushalts- und Familienbetreuung, aber auch für sogenannte niederschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote genutzt werden. Dazu gehört auch der Einsatz von Alltags- und Pflegebegleitern. Diese bieten unter anderem Serviceangebote im Haushalt wie kochen, bügeln, einkaufen und die Begleitung zu Ärzten an. „Leider rufen viele Pflegebedürftige diese zusätzlichen Leistungen nicht ab", weiß Christof Einecke, Geschäftsführer des Home Instead Pflege- und Betreuungsdienstes in Hannover, zu berichten.

Wer also eine Pflegestufe hat und sich oder seine Angehörigen mit haushaltsnahen Dienstleistungen entlasten will, dazu zählt nicht die Grundpflege, kann dafür jährlich bis zu 1.248 Euro abrufen. „Das sind 41 Betreuungsstunden, die Pflegebedürftige bei uns in Anspruch nehmen können. Wir beraten gerne und planen nach individuellen Wünschen den sinnvollen Einsatz unser Betreuungskräfte", betonte er.

Wichtig: Auch die für 2015 nicht abgerufenen Gelder sind noch einsetzbar. Diese könnten bis Mitte des Jahres bei der Pflegekasse abgerechnet werden, darauf weist Einecke ausdrücklich hin.

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